2021

Wanderin, Diptychon, Acryl / Leinwand, 2021

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Erinnerungshaus, Acryl / Holz, 2021

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o.T., Diptychon, Acryl / Holz, 2021


2020

„Mutter und Kind 1973“
und „Mutter und Kind 2020“, Acryl / Holz,
2020

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Kleine Malervliesserie ..., Acryl / Malervlies, 2020



2009 - 2018

Reihe „Auflösung“ – Landschaft & Pflanze (Acryl / Leinwand, 2012-2015)

 

Alles fliesst. Alles verändert sich.
Alles ist miteinander verbunden, niemand steht für sich.
Jeder ist ein Teil eines großen Ganzen.

Wenn ich in meiner Arbeit meine Motive in eine Art Teilchenzoo malerisch ,aufzulösen‘ versuche, dann mit dem Hintergedanken, dass alles miteinander verbunden ist: Unsere Welt besteht aus kleinsten Teilchen, die sich miteinander zur Natur, zum Mensch, zum Ding..., also zur Materie verdichten. Gleichzeitig ist alles in Bewegung, die Teilchen bewegen sich, trennen sich und finden neu zusammen, nichts ist bzw. bleibt starr, alles verändert sich, fließt, erwärmt sich, löst sich auf, stirbt, um in etwas Neuem aufzugehen, neu geboren zu werden. Es ist der Kreislauf des Lebens, der uns angesichts eigener irdischer Endlichkeit erschreckt, der aber als wiederkehrender Rhythmus sinnstiftend erscheint, tröstend und, ja, schön.
Das Sonnenlicht, Lebensmotor wie Luft, Wasser und Erde, lässt unsere Augen die Materie im ständigen Wechselspiel wahrnehmen: mal plastisch, mal flach, mal fast unsichtbar, mal farbenfroh und kontrastreich... Spielerisch und in Bewegung kann es optisch verbinden oder durch Schatten trennen. Es führt den Taktstock der Wahrnehmung im Kreislauf unseres Lebens, es zeigt auf, es durchdringt, es (er)wärmt, es bewegt... es bestimmt mit, wie wir unsere Umgebung sehen.

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Reihe „Auflösung“ – Mensch (Acryl / Leinwand, 2013-2016)

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„Sommer in Franken“ (Acryl / Leinwand, 2011-13, Acryl / Spanplatte 2018)

 

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust, nein, zuweilen packt es auch die Malerin!

So hatte ich mir gedacht, in diesem Jahr (2018) endlich mein bequemes und scheues Selbst wachzurütteln und hinauszutragen in die Natur. Dort, unter freiem Himmel von frischer Luft umweht, gedachte ich, naturinspiriert meine Pinsel zu schwingen und Farben auf‘s Holz zu bringen. – Ei, wie würde mir und meiner Malerei eine Landpartie gut tun! Mit Sack und Pack zum Pretzfelder Kirschenweg unterwegs fand ich nach wenigen Metern in der kleinen Angerkapelle auch prompt mein erstes Motiv. Ich hatte mich gerade ins Gras gehockt, mein Malzeug ausgepackt und mit ersten Strichen begonnen, als mich eine Frau ansprach und in ein freundliches Gespräch verwickelte. Kein halbes Stündchen später versuchte ich den Faden  wieder aufzunehmen und gerade, als ich wieder in das Malen vertieft war, hatte die Frau ihre Kirschernte beendet, gab mir ein paar Kirschen und nahm den Gesprächsfaden wieder auf. Schließlich verabschiedete sie sich und ich wandte mich wieder dem Kapellchen zu. Schwupp, kippte mein Wasserglas um, das ich für Pinsel und Acrylfarben benötige und das meiste Wasser versickerte im Boden. Die Sonne begann nun ordentlich zu brennen und die Insekten interessierten sich zunehmend kess für den Eindringling, der da mitten in ihrem Zuhause saß. Als sich zudem Durst und Hunger lautstark bemerkbar machten, entschloss ich mich, die Malerei für‘s Erste Malerei sein zu lassen und mich in Pretzfeld bei Bier und Gulasch lieber erst mal der Kunst des Genusses zu widmen. Mein lukullischer Müßiggang wurde mit einem kleinen Spontankonzert vierer Hobbybarden belohnt, die sich berufen fühlten, im Biergarten Schlager zu singen.

– Ei, wie hat mir die Landpartie gut getan (und der Malerei wird‘s schon auch getaugt haben – die 4 kleinen Acrylbilder auf Holz wurden dann eben zuhause fertig gestellt...)!     

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Reihe „Familienalbum _ Zeitreisen“ (Acryl / Leinwand oder Holz, 2013-2018)

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Mini-Reihe „Gemischte Doppel“ (Acryl / Leinwand 2013)

 

„Gemischte Doppel“

Bei den beiden Paaren „Gemischte Doppel“ habe ich jeweils zwei sich fremde Personen zu einem Paar zusammengestellt. Eine Paarhälfte zeigt eine Person des öffentlichen Lebens, die andere Hälfte zeigt ein Familienmitglied bzw. mich selbst. Vorlagen für die Bilder waren auf der einen Seite öffentliche Fotografien, dem gegenübergestellt Diapositive aus dem väterlichen Archiv. Die zusammengestellten Paare haben keinerlei Verbindung, durch ähnlich aufgebaute Aufnahmen von ihnen aus dem selben Jahrzehnt mit verwandter Bildkomposition ist jedoch ein Kontext erkennbar. Durch den Prozess des Malens sind sie nun auch stilistisch verbunden.

(Verwendung der Fotovorlage zu »Josef« (Josef Hader) mit freundlicher Genehmigung durch die Agentur Susanne Buhr, Köln; Verwendung der Fotovorlage zu »Brigitte« (Brigitte Bardot) mit freundlicher Genehmigung durch ABC productions, USA)

 

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„Haartrachten“ (runde ,Kacheln', je 10x10 cm, Acryl/Leinwand/Karton, 2018)

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„Fälschungen“ (Acryl / Leinwand 2012, Acryl / Holz 2016)

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Reihen „Der Geruch von Meer“ / „Ein Stück Himmel“

(Acryl / Leinwand oder Holz, 2014-2016)

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„Frauen...“ (Acryl / Leinwand 2011-2013)

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„Hunger“ (Acryl / Leinwand 2011, Motive aus dem gleichnamigen Dokumentarfilm „Hunger“
von
Karin Steinberger und Marcus Vetter 2009)

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„Essen“ (Reihe Krapfen und Sellerie, Acryl / Leinwand 2011)

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Reihe „Schöne Aussichten“ (Acryl / Leinwand 2009)

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„Kleine Freunde“, also kleine illustrative Acrylbilder
zur allgemeinen Erbauung :-) sind zu finden unter meiner
Gestalterseite wohlgestalt.de